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Zum Schluss ein Schluck

19. Oktober 2017 0 Kommentare
Der Drink nach der Arbeit ist nicht jedermanns Sache.
Das Achterl nach der Arbeit, etwas nobler After-Work-Drink genannt, kommt nicht ganz so gut an, wie man glauben möchte. Die Mehrheit zieht’s eher nach Hause.

Eine Online-Umfrage von karriere.at entzaubert den Drink im Kollegenkreis nach Dienstschluss – oft konsumiert in der Gaststätte gleich um die Ecke. Es zeigte sich, dass nur 12 Prozent der Befragten immer gern mit von der Partie sind, wenn ein „schnelles Bier“ oder Ähnliches angesagt ist. Knapp jeder Dritte (30 Prozent) findet Kollegen-Kontakt nach Dienstschluss vor allem dann lustig, wenn die Initiative spontan ergriffen wird. Ein Viertel (27 Prozent) hält Ereignisse wie Weihnachtsfeiern oder Sommerfeste für ausreichend, um das kollegiale Klima zu pflegen. 31 Prozent sind mit dem After-Work-Drink gar nicht glücklich, ja empfinden ihn sogar als „lästig. Womit eine klare Mehrheit gegen ein Finale des Arbeitstages dieser Art sind.

After-Work-Drink

In der Führungsetage und bei HR-Managern kommt der After-Work-Drink deutlich besser an, sie glauben vor allem an seine (betriebs-)klimatischen Kräfte. 18 Prozent halten Events nach Dienstschluss für gute Teambuilding-Maßnahmen, weitere 28 Prozent finden Spaß an spontanen Aktionen. Etablierte Mitarbeiter-Veranstaltungen wie Weihnachtsfeier & Co. halten 37 Prozent für ausreichend. Lediglich 17 Prozent der Manager können sich mit After-Work-Drinks oder -Events gar nicht anfreunden – rund halb so viele wie auf Arbeitnehmerseite.

karriere.at-Geschäftsführer Jürgen Smid sieht den Schlüssel für gelungene After-Work-Aktivitäten ist, in der Frage, ob Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Teilnahme verpflichtet sind“. After-Work-Drinks und lockere Firmenevents nach Dienstschluss seien, glaubt Smid – in Maßen angeboten – „trotzdem wichtig“.

HR

Foto: FreePhotos, pixabay.com

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