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Auto-Emotionen

30. November 2017 0 Kommentare
Nichts und niemand stört – sagt eine Studie – das Wohlbefinden hinter dem Lenkrad so sehr, wie jene berüchtigten Drängler, die förmlich an der hinteren Stoßstange kleben.

Eine aktuelle Umfrage unter Österreichs Autofahrern von AutoScout24, dem europaweit größten Online-Automarkt, macht klar, was auf vier Rädern im Straßenverkehr die meisten Nerven kostet. Klare Nummer eins im Ranking der negativen Emotionen sind jene Zeitgenossen, die provokant die totale Nähe zur Stoßstange des Vordermannes suchen, damit er sie blitzartig überholen lässt. Vor allem Frauen sehen bei diesen so genannten Dränglern Rot: 59 Prozent von ihnen ärgern sich über solche Typen am meisten. Auch 51 Prozent der Männer bringt das in Rage.

Für ein hohes Maß an Verärgerung sorgen auch Lenkereinnen und Lenker, an deren Fahrverhalten man erkennt, dass sie – meist durchs Telefonieren – unkonzentriert sind. Zu diesem Thema gibt es die größten Geschlechterunterschiede: Es bringt 42 Prozent der Damen aus der Fassung, aber nur 26 Prozent der Herren. Umgekehrt leidet das „starke Geschlecht“ weit mehr unter Spätstartern an der Ampel – da steht es 20 zu 11 Prozent.

Schleicher

Ein stattliches Maß an Nervosität erzeugen auch Schleicher – Fahrerinnen und Fahrer, die Tempolimits gerne erheblich unterschreiten. Männer (36 Prozent) stört das – nicht ganz überraschend – erheblich mehr als Frauen (30 Prozent).

In zwei Kategorein liegen die negativen Emotionen etwa auf gleicher Höhe: 39 Prozent leiden am stärksten unter den „Nichtblinkern“, die beispielsweise abbiegen ohne vorher das entsprechende Signal zu betätigen. Die leidenschaftlichen Dauer-Besetzer der Mittelspur auf Autobahnen bringt 34 Prozent aus der inneren Balance.

AZU

Foto: Free-Photos, pixabay.com

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