Forschung

Magische Orte

18. Dezember 2017 0 Kommentare
Orte, die mit besonderen Erinnerungen verknüpft sind, schaffen – so eine britische Studie – nicht nur Nostalgie sondern auch Freude und Wohlbefinden.

Ein großes Forschungsprojekt der University of Surrey in Guildford und von Experten der Forschungsagentur Walnut Unlimited in London im Auftrag des National Trust hat mit eindrucksvollen Ergebnissen gezeigt, dass es eine ungemein starke emotionelle Bindung zwischen Orten und Menschen gibt. Nicht nur das, solche Orte wirken sich positiv auf unser Wohlbefinden aus, schaffen innere Ruhe und Freude.

Für das Urlaubsverhalten von Menschen schafft das eine ganz neue Dimension. Auf der Suche nach dem Glück muss es nicht unbedingt in die Ferne gehen – auch nahe „magische“ Plätze voller Erinnerungen tun – wie die Wissenschaftler belegen konnten – so richtig gut.

Innere Uhren

Die Forschungsergebnisse konnten erstmals belegen, dass – wie es heißt – „Schlüsselbereiche der emotionalen Verarbeitung im Gehirn durch Orte aktiviert werden, zu denen es besondere Verbindungen gibt.“ Die Amygdala (auch Mandelkern genannt) – zeigt dort auf solche Orte eine positive, emotionale Reaktion. Sie ist, wie sich herausstellte, viel stärker als jene auf erinnerungsstarke Objekte wie etwa ein Foto oder ein Ehering. Mehr noch: Es zeigte sich, dass Orte voll nostalgischer Magie in der Lage sind, unsere inneren Uhren zurückzudrehen – und zwar in jene Zeiten, in denen sie für uns besonderes Gewicht hatten.

 86 Prozent der befragten Menschen beschrieben solche Plätze als Teil von ihnen und 58 Prozent erklärten, dass sie sich „zugehörig fühlen“, wenn sie diese besuchen.

HR

Foto: Dimitris-Vetsikas, pixabay.com

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