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Akustischer Frust

19. Dezember 2017 0 Kommentare
Für zwei Drittel der Menschen ist weihnachtliche Musik in Supermärkten, Kaufhäusern oder Geschäften fehl am Platz. Über 40 Prozent geht sie richtig auf die Nerven!

Das auf Klang- und Kommunikationskonzepte spezialisierte Unternehmen ReAct hat Menschen in Deutschland nach ihrer Meinung in Sachen Beschallung beim Shoppen befragt und ist damit auf ein erstaunliches Echo gestoßen: 43 Prozent fühlen sich von „Last Christmas“, „Jingle Bells“ und Co. in der Adventzeit genervt, 63 Prozent sind der Ansicht, dass ein solcher Klangteppich ausschließlich auf dem Weihnachtsmarkt ausgerollt sein dürfte.

Das Ohr

„Ob wir uns beim Einkaufsbummel wohlfühlen, hängt maßgeblich von der Akustik ab. Schließlich erreichen uns 40 Prozent aller Sinneseindrücke über das Ohr“, sagt ReAct-Gründer Wilbert Hirsch. Leider würden aber noch immer viele Supermärkte auf eine großflächige Beschallung in der Dauerschleife setzen, die dann bei der Kundschaft – siehe die repräsentativen Umfrageergebnisse – sogar für negative Emotionen sorgen.

66 Prozent der Menschen möchten, so heißt es in der Umfrage, selbst entscheiden, wann und wo sie weihnachtliche Musik hören wollen. Interessant ist dabei, dass dieses Bedürfnis bei allen befragten Altersgruppen gleichermaßen zu finden ist, sagt Hirsch.

Noch ein bemerkenswertes Detail: 75 Prozent der Befragten tun die Mitarbeiter leid, bei denen es rund um die Uhr akustisch weihnachten muss.

KK

Foto: Alexas Fotos, pixabay.com

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