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Das Eltern-Leben

22. Dezember 2017 0 Kommentare
Familien mit Kleinkindern in Österreich unter der Lupe: Am meisten machen ihnen die Trotzphase, der fehlende Schlaf und das Zahnen zu schaffen.

Eine erste Familienweltenstudie – durchgeführt von Marketagent.com im Auftrag von Milupa Österreich und veröffentlicht auf marktmeinungmensch.at – beschäftigte sich mit der Situation von Eltern, die Kindern im Alter von bis zu drei Jahren haben. Es zeigte sich dabei, dass die ersten 1.000 Tage eines Kindes eine Lebensphase sind, die wenig Raum für eigene Interessen und nicht selten auch zu wenig Schlaf bietet. Besonders zu schaffen macht den Mamas und Papas, wie sich zeigte, die Trotzphase ihrer Kinder – 34 Prozent betrachten sie als größte elterliche Herausforderung, dicht gefolgt von nächtlichem Aufwachen (30 Prozent) und dem Zahnen (29,5 Prozent).

Zwei Stunden mehr

Interessante Antworten gab’s auf die Frage, wie die jungen Eltern mit einem Tag umgehen würde, der zwei Stunden mehr – also insgesamt 26 – hat. Beachtliche 30,3 Prozent der Frauen und 37,4 Prozent der Männer erklärten, diese Zeit mit der Familie verbringen zu wollen. Ein klarer Hinweis darauf, dass die Männer diesbezüglich aus ihrer Sicht zu kurz kommen. In die gleiche Richtung deutet auch das Bedürfnis nach „Zeit für mich“. Selbige hätten gerne 22 Prozent der Mütter und nur 13,8 Prozent der Väter. 7,9 Prozent der Mamas würden die zwei Extrastunden zum Spielen mit den Kindern nützen, aber mit 14,2 fast doppelt so viele Papas. Auch wieder ein Indiz dafür, dass sie diesbezüglich Nachholbedarf haben.

Und was kommt im Familienalltag oft zu kurz? Laut Studienergebnissen am meisten die Zeit für eigene Interessen (78,5 Prozent), gefolgt vom ausreichenden Schlaf (66,5 Prozent) und dem Kontakt zu Freundinnen und Freunden (64,8 Prozent).

http://www.marktmeinungmensch.at/studien/familienweltenstudie-oesterreich-2017/

Foto: PublicDomainPictures, pixabay.com

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