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Schreiben oder Tippen?

18. Januar 2018 0 Kommentare
Die gute, alte Handschrift ist offenbar auch im Zeitalter der Digitalisierung nicht unterzukriegen – und sie hat ganz entscheidende Vorteile.

Mit der Hand Geschriebenes hat eine ganz persönliche Note und ist speziell auch bei beglückenden Botschaften zu wichtigen Anlässen nicht wegzudenken. Am 23. Januar 2018 wird weltweit zum „Tag der Handschrift“ und auf die Bedeutung der Handschrift im Alltag aufmerksam gemacht. Doch wie steht es um die gute alte Handschrift? Wie sehr hat sich der Alltag digitalisiert, ist Kindern eine flüssige und lesbare Handschrift überhaupt noch wichtig? Eine Umfrage von STABILO Education zur „Relevanz der Handschrift im digitalen Zeitalter“ zeigt, dass trotz fortgeschrittener Digitalisierung Handgeschriebenes nicht an Bedeutung verliert. Knapp 80 Prozent der befragten Erwachsenen und über 93 Prozent der Kinder schreiben mehrmals täglich mit der Hand.

Qualitäten

Die Experten verweisen auch auf besondere Qualitäten der Handschrift: Durch sie werden andere Gehirnregionen angesprochen und feinmotorische Fähigkeiten trainiert als beim Tippen auf digitalen Geräten. Durch das Schreiben von Buchstaben aktiviert man das „motorische Programm“ für Buchstaben im Gehirn, was zu einer besseren Merkfähigkeit beiträgt. Dies haben auch Untersuchungen der Princeton-Universität und der Universität von Kalifornien gezeigt: Mit der Hand Geschriebenes bleibt eindeutig besser im Gedächtnis verankert als Getipptes!

 

AZ

Foto: StockSnap, pixabay.com

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