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26. Februar 2018 0 Kommentare
Die Chancen der digitalen Welt für ihre Kinder sind aus Sicht der Mehrzahl der Eltern größer als die damit verbundenen Sorgen. Als größtes Risiko sehen sie den Bewegungsmangel.

Eine Umfrage der KKH Kaufmännischen Krankenkasse, einer der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland, liefert spannende Daten zur Sicht von Eltern auf die digitale Welt mit der ihre Sprösslinge konfrontiert sind. Für 55 Prozent von ihnen birgt der Umgang ihrer Kinder mit digitalen Medien vor allem Chancen in sich, 23 Prozent sehen darin eher ein Risiko. Zwei Drittel der Mütter und Väter, die der digitalen Welt positiv gegenüberstehen, hoffen, dass ihre Kids mithilfe digitaler Medien technische Kenntnisse erlangen bzw. verbessern. Mehr als die Hälfte sieht in damit verbundenen Informations- und Bildungsangeboten eine Chance.

Auch die damit verbundenen Ängste sind erheblich: So befürchten 56 Prozent der Eltern, dass sich ihr Kind durch starke Mediennutzung zu wenig bewegt, und 38 Prozent sorgen sich vor einer neuen Sucht.Die Entwicklung einiger Erkrankungen, die teils auch auf übermäßigen Medienkonsum zurückzuführen sind, untermauert das aus Sicht der KKH. Versichertendaten belegen, dass bei Kindern und Jugendlichen zwischen 2006 und 2016

  • motorische Entwicklungsstörungen um 76 Prozent zugenommen haben,
  • extremes Übergewicht (Adipositas) um zwölf Prozent gestiegen ist, bei den Sechs- bis Zehnjährigen sogar um 20 Prozent, und dass
  • sich Sprach- und Sprechstörungen um 64 Prozent erhöht haben.

Die KKH drängt daher darauf, den kompetenten Umgang mit Medien bei Kindern und Jugendlichen und damit deren Gesundheitskompetenz zu fördern.

KK

Foto: Natureaddict, pixabay.com

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