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Ist das smart?

6. März 2018 0 Kommentare
Das Smartphone hat uns fest im Griff – und ganz besonders junge Menschen. Sie schauen im Durchschnitt 56 Mal am Tag auf ihren digitalen Begleiter.

Soziale Beziehungen sind der wohl wichtigste Glücksfaktor. Getragen werden sie in unseren Tagen immer mehr vom Smartphone. Eine aktuelle Deloitte-Studie dazu zeigt, dass nicht nur so gut wie jeder Bürger einen der digitalen Allrounder in der Tasche hat, sondern ihn auch rund um die Uhr nutzt. Sprachtelefonie ist dabei auf dem Rückzug, dominiert wird die Kommunikation von Messaging-Diensten und E-Mails.

Vor allem junge Nutzer kleben förmlich am Display: Stattliche 56 Mal am Tag wird im Alter zwischen 18 und 24 Jahren auf das Smartphone geschaut. Das ändert sich mit dem Älterwerden: Wer sich bereits im Pensionsalter befindet, interessiert sich im Schnitt nur noch neun Mal täglich für Neuigkeiten vom Bildschirm. Im Durchschnitt kommen die Menschen in Deutschland auf knappe 30 Blickkontakte mit ihrer digitalen Begleitung.

Die zunehmende Smartphone-Nutzung bedeutet nicht, dass immer mehr telefoniert wird. Sprachtelefonie ist und bleibt auf dem Rückzug, zunehmende Bedeutung hat die Nutzung von Messaging-Diensten wie etwa WhatsApp. Die klassische SMS hat sich in die Nische verabschiedet. Und nur noch knapp ein Drittel der Mobilfunknutzer verwendet mindestens einmal am Tag die klassische Sprachtelefonie. Weiteres Potenzial besitzen hingegen Video Calls, die derzeit von immerhin acht Prozent täglich genutzt werden.

Das Smartphone ist längst unverzichtbar. Dennoch versuchen 46 Prozent der Befragten eigenen Angaben zufolge bereits, die Verwendung ihres Smartphones einzuschränken, oder sie haben dies vor. Erfolge dieses Bemühens sind kaum spürbar.

AZ

Foto: Tero Vesalainen, pixabay.com

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