Kunterbunt

Warum campen?

14. März 2018 0 Kommentare
Campen boomt – jetzt weiß man durch die Ergebnisse einer Studie auch genauer warum. Die meist geringeren Kosten spielen offenbar als Motiv kaum eine Rolle.

Campen ist traditionell für viele Menschen eine besonders geschätzte Form des Urlaubsglücks. Man liebt vor allem den Hauch von Abenteuer, die besondere Freiheit und zum Teil auch das Vertraute auf Rädern. All das liegt derzeit jedenfalls total im Trend: Im Vorjahr verbuchten österreichische Campingplätze um knapp zehn Prozent mehr Ankünfte als noch 2016. Der Österreichische Camping Club (ÖCC) wollte dem auf den Grund gehen und befragte seine Mitglieder: Wie campen sie, wie häufig gehen sie auf Tour und was schätzen sie an dieser besonderen Urlaubsform?

Was weiß man nun so alles? Die große Mehrheit der Befragten campt sozusagen auf hohem Komfort-Niveau mit fahrbarem Untersatz – mit dem Wohnmobil oder dem Wohnwagen. Jeder Fünfte ist zwar im Besitz eines Zeltes, tatsächlich genutzt wird es aber nur von etwa acht Prozent.

Leidenschaft

Camper sind gern und viel unterwegs: Neun von zehn Mitgliedern fahren mehrmals pro Jahr auf Campingurlaub, heißt es von Seiten des ÖCC. Je älter desto häufiger gehen sie ihrer Leidenschaft nach – die Möglichkeiten der Pension werden offenbar intensiv genutzt. Camper suchen außerdem Abwechslung: Zwei Drittel steuern im Urlaub mehrere Orte, Strände und Plätze an.

Was begeistert die Camper? Knapp 80 Prozent der Befragten schätzen vor allem die Flexibilität, im Urlaub mehrere Orte besuchen zu können und dennoch alles bei sich zu haben – das ist klar die Nummer eins bei den Motiven. Dahinter rangiert die Naturverbundenheit, gefolgt von der Möglichkeit eines direkten See- oder Meerzugangs. Der Kostenfaktor scheint eine weniger wichtige Rolle zu spielen als vielfach angenommen: Für weniger als die Hälfte der Befragten ist das günstige Preis-Leistungsverhältnis ein ausschlaggebendes Kriterium fürs Campen.

AZ

Foto: Jill111, pixabay.com

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