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Grüne Städte

26. März 2018 0 Kommentare
Europa will mit seiner Green-City-Kampagne die Stadtplaner beflügeln und bekommt auch kräftigen Rückenwind von der Wissenschaft.

Der Bund deutscher Baumschulen (BdB) geht in die Offensive in Sachen Begrünung von Städten und wird damit wohl nicht allein bleiben. Städte mit ausreichend Grün bieten – sagt man – ihren Bewohnern so immens viele Vorteile, dass es „schlicht erstaunlich“ sei, „dass nicht jeder potenziell mögliche Quadratzentimeter horizontal oder auch vertikal bepflanzt wird“. Hintergrund dieser deutlichen Wortmeldung ist die Green-City-Kampagne der Europäischen Kommission, die jetzt alle Bürger Europas und vor allem auch die Baufachleute, Landschaftsarchitekten und Stadtplaner für eine solcherart nachweislich auch beglückende Stadtentwicklung begeistern will.

Positive Effekte

Man beruft sich in diesem Zusammenhang auf zahlreiche Studien, die belegen, dass eine gute Stadtbegrünung äußerst positive Effekte haben kann. So zeigt etwa eine aktuelle Untersuchung mit Kindern aus Barcelona, dass das Gehirn bei all jenen besser funktioniert, die auf dem Land und umgeben von viel Natur aufwachsen. Das beflügelt den BdB zu einer Frage: „Was läge also näher, als die Natur flächendeckend in die Stadt zu holen, damit auch Stadtkinder von diesen positiven Effekten profitieren können?“

Auch Forscher aus Kanada haben nachgewiesen, dass Vorschulkinder, die problemlos Zugang zu nahegelegenen Parks haben, im Durchschnitt schlanker sind als ihre Altersgenossen. Die Wissenschaftler folgerten daraus, dass das Risiko für Übergewicht durch eine sinnvolle Stadtplanung reduziert werden könne. Also her mit mehr Grün!

KK

Foto: Fotoxronika, pixabay.com

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