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Vorsicht, Fettnäpfchen!  

16. April 2018 0 Kommentare
In manchen Ländern lauern Fettnäpfchen, um die man im Sinne es beglückenden Urlaubs einen riesengroßen Bogen machen sollten. Hier einige Beispiele dafür.

Die Reisesuchmaschine checkfelix.com hat die gängigsten Urlaubs-Fettnäpfchen zusammengetragen, die alle unter das Motto „andere Länder, andere Sitten“ passen. Man will damit verhindern, dass Menschen fern der Heimat schief angeschaut werden. Was je bekanntlich dem Wohlbefinden nicht sonderlich gut tut.

Ein gutes Beispiel für kulturelle Fehltritte ist zum Beispiel das Trinkgeld. Nicht nur in unseren Breiten gehören etwa zehn Prozent des Rechnungsbetrages zum guten Ton. Nicht nur das: In manchen Ländern gibt’s für das Bedienungspersonal nicht viel mehr als das Trinkgeld der zufriedenen Gäste. In Japan ist, warnen die Reiseexperten von checkfelix.com, gutes Service derart selbstverständlich, dass es einer Beleidigung gleichkommt, dafür Trinkgeld zu geben.

Finstere Mächte

Ein fester Händedruck zur Begrüßung ist bei uns geradezu eine Selbstverständlichkeit. Im flächenmäßig größten Land der Erde, Russland, sollte man das allerdings in einer bestimmten Situation keinesfalls tun. Dort glaubt man nämlich, dass beim Händeschütteln über einer Türschwelle, „finstere Mächte“ die Gelegenheit nutzen, um gemeinsam mit dem Gast in die Wohnung zu gelangen.

 Was in öffentlichen Verkehrsmitteln fast überall oberste Benimmregeln ist, nämlich älteren Personen den eigenen Sitzplatz anzubieten, mag man in Norwegen überhaupt nicht. Es wird als Zeichen von Schwäche interpretiert.

In Deckung

Um Zeit oder vielleicht auch eine saftige Rechnung im Restaurant zu sparen, nehmen nicht wenige Touristen kleine Mahlzeit gerne im Gehen zu sich. In Italien wird empfohlen, damit aber in Deckung zu gehen. Dort legt man bekanntlich großen Wert auf Genuss beim Essen, und dazu müssen eben auch die entsprechenden Rahmenbedingungen und volle Konzentration gehören.

Wer einen schönen Badeurlaub für den starken Reisemonat Juli plant, sollte sich nicht für Taiwan entscheiden. Dort hätte man zwar das Meer bzw. das Schwimmbecken für sich alleine, würde aber für erhebliche Aufregung sorgen. Schuld sind angebliche Geister, für die um diese Zeit – wie die Überlieferung sagt – die Tore zur Unterwelt offenstehen. Sie könnten, heißt es, ahnungslose Planscher mit sich in die Tiefe ziehen.

KK

Zu unserer Karikatur: So darf man sich in Italien nicht erwischen lassen! Grafik:andresantanams, pixabay.com

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