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Alarmsignale

18. April 2018 0 Kommentare
Stress gehört zu den gefährlichsten Feinden des Glücks. Nach einer aktuellen Studie aus Deutschland sind bereits neun von zehn Befragten betroffen.

Eine aktuelle Umfrage der pronova BKK (sie ist aus Zusammenschlüssen der Betriebskrankenkassen namhafter Weltkonzerne entstanden) lässt die Alarmglocken läuten: Fast neun von zehn Menschen in Deutschland fühlen sich von ihrer Arbeit gestresst. Und das teilweise so stark, dass bereits klare Warnzeichen für ein Burn-out auftreten. Mehr als die Hälfte der Arbeitnehmer leidet zumindest hin und wieder unter Rückenschmerzen, anhaltender Müdigkeit, innerer Anspannung, Lustlosigkeit oder Schlafstörungen. Je 61 Prozent klagen über Rückenschmerzen oder Erschöpfung (23 Prozent davon jeweils sogar häufig). 59 Prozent verspüren manchmal innere Anspannung. Und 53 Prozent schlafen schlecht. Dem entsprechend überrascht es auch nicht, dass 50 Prozent der Befragten für sich selbst ein mäßiges bis hohes Burnout-Risiko sehen. Bei jedem Siebenten scheint die Gefahr akut zu sein.

Hauptgründe für das Gefühl der völligen psychischen und körperlichen Erschöpfung sind ständiger Termindruck (34 Prozent), gefolgt von emotionalem Stress durch Kunden oder Patienten (30 Prozent), Überstunden und schlechtem Arbeitsklima (je 29 Prozent).

Vielen Berufstätigen fällt es schwer, auf die Signale ihres Körpers zu hören. 35 Prozent der Befragten gehen mit psychischen Beschwerden wie emotionaler Belastung oder Depression trotzdem zur Arbeit. Ein Phänomen mit steigender Tendenz: Im Jahr 2016 taten das nur 29 Prozent in solchen Situationen.

KK

Foto: Geralt, pixabay.com

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