Forschung

Musik macht schlau  

20. April 2018 0 Kommentare
Nach neuesten Erkenntnissen beglückt Musik nicht nur, sie macht auch schlau. Musizierende Kinder haben signifikant bessere Schulnoten!

Die Ergebnisse einer Studie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) in Deutschland zeigen, wie positiv die Wirkung musikalischer Bildung für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ist. Man befragte Schülerinnen und Schüler zu ihrem „musikalischen Selbstkonzept“ und kam dabei zur klaren Erkenntnis, dass die Beschäftigung mit einem Musikinstrument „in einem signifikanten Zusammenhang mit besseren schulischen Leistungen“ steht. Was versteht man unter „Selbstkonzept“? Die Experten sprechen von einer „relativ stabilen Menge von Einstellungen zu sich selbst, die das eigene Verhalten und eigene Eigenschaften beschreiben und bewerten.“ Außerdem spiegle es Leistungsbereitschaft wieder und zeige Auswirkungen auf das allgemeine Wohlbefinden. Es ist also auch ein Glücksfaktor!

Musizierende Schülerinnen und Schüler verfügen, wie es zusammenfassend heißt, „über ein deutlich höheres muttersprachliches Selbstkonzept und sind sich ihrer höheren sprachlichen Fähigkeiten bewusst“. Alexander Köhler von der FAU bringt das Instrumentalspiel vor allem in einen klaren Zusammenhang mit einer besseren Deutsch- und Mathematiknote.

HR

Foto: Nightowi, pixabay.com

 

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