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26. April 2018 0 Kommentare
Zehn Prozent der Menschen in Österreich finden ihr Ernährungs-Glück bereits in vegetarischer oder veganer Form. Die Tendenz ist stark steigend.

Eine Studie von meinungsraum.at zeigt, dass sich Veganismus und Vegetarismus bei uns in den letzten Jahren stark entwickelt haben. Zählte man 2005 noch rund drei Prozent Anhänger, sind es nun mit zehn Prozent mehr als drei Mal so viele. Entsprechend interessant ist es natürlich auch, sich näher anzusehen, wie sie als Konsumenten ticken.

Was die Hersteller von Lebensmitteln am meisten beeindrucken wird: Beim Einkauf von nachhaltigen Produkten zeigen Veganer mit einem möglichen Aufschlag von fast 50 Prozent die höchste Bereitschaft mehr Geld für aus ihrer Sicht geeignete Ware auszugeben, Vegetarier liegen mit fast 30 Prozent schon deutlich dahinter.

Mehr zahlen

Besonders Interessant ist die Tatsache, dass die Bereitschaft mehr zu zahlen bei beiden genannten Gruppen unabhängig vom Einkommen ist. Im Vordergrund stehen bei ihnen die Freiheit von Tierversuchen, nachhaltige Erzeugung und genaue Kennzeichnung der Produkte. Bewusster Konsum ist den Vegetariern und Veganern ebenso bei der pflegenden Kosmetik wichtig. Aber auch Haushalts- und Reinigungsmittel werden von ihnen deutlich bewusster ausgewählt.

Und warum haben sich die beiden genannten Gruppen zum Fleischverzicht durchgerungen? Einig sind sich beide in der Ablehnung von Massentierhaltung. Veganer sehen vor allem moralisch ethische Gründe, bei den Vegetariern spielt neben diesen die Ablehnung von Fleisch (zum Teil auch aus geschmacklichen Gründen) eine stärkere Rolle.

http://www.marktmeinungmensch.at/studien/entwicklung-von-vegetarischer-veganer-und-flexitar/

KK

Foto: Zichrini, pixabay.com

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