Kunterbunt

Aktion „Glückswiese“

4. Mai 2018 0 Kommentare
glueckszeitung.at liegen bekanntlich Schmetterlinge und Bienen sehr am Herzen. Die Ergebnisse einer US-Studie belegen einmal mehr, wie wichtig es ist, sich beim Rasenmähen einzubremsen.

Wer weniger oft mäht, hilft damit Bienen und Schmetterlingen – das ist auch die Botschaft unserer Aktion „Glückswiese“, die wir schon vor einiger Zeit gestartet haben! Dass „grüner Faconschnitt“ out ist, zeigt auch die neueste wissenschaftliche Studie des USDA Forest Service in Washington“, erklärte dieser Tage Eva Goris, die Pressesprecherin der Deutschen „Wildtier Stiftung“. Die Forscher belegen, was viele Artenschützer schon lange beklagen: Kurz geschorener Rasen schwächt die Artenvielfalt im Garten.

„Wenn der Rasen wachsen darf, zieht die Fläche innerhalb kurzer Zeit Wildbienen und Schmetterlinge geradezu magisch an“, sagt Goris. Pflanzen wie Hornklee oder Löwenzahn sind beispielsweise eine lebenswichtige Nahrungsquelle für Bestäuber. „Ist die Insektenvielfalt durch das Rasenwachstum erst gestiegen, stellen sich schnell weitere nützliche Gäste ein. Neben Vögeln, die sich von Larven, Käfern und Würmern ernähren, kommen Wildtiere wie Igel und Marienkäfer in den Garten.“

Noch ein wichtiger Hinweis für jene, die es mit der Natur gut meinen: Wer Bestäubern das ganze Jahr über eine schmackhafte Nahrungsquelle liefern möchte, kann eine Wildblumenwiese anlegen. Die sieht hübsch aus und machte jede Menge Sinn! Mehr: www.DeutscheWildtierStiftung.de/publikationen

KK

Foto: by Jo, pixabay.com

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