Kunterbunt

Im Freien

6. Juni 2018 0 Kommentare
Das „Draußenspielen“ ist ein Glücksfaktor im kindlichen Leben, wird aber – sagen die Ergebnisse einer Umfrage – von jungen Leuten und Eltern sehr unterschiedlich eingeschätzt.

Eine Umfrage des Politikforschungsinstituts Kantar Public hat im Auftrag des Deutschen Kinderhilfswerkes das „Draußenspielen“ unter die Lupe genommen und bemerkenswerte Fakten dazu gesammelt. Hier einige davon: Nur eine knappe Mehrheit von 53 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland spielt selbst bei schönem Wetter drei oder mehr Tage die Woche im Freien. Hinderungsgründe dafür sind aus Sicht der Kinder und Jugendlichen vor allem, dass keine anderen Kinder zum Spielen erreichbar sind (47 Prozent), zu viele parkende Autos im Weg stehen (28 Prozent), es überhaupt keine geeigneten Orte in der Nähe gibt (26 Prozent) und der Straßenverkehr zu gefährlich erscheint (26 Prozent).

Für Erwachsene wichtiger

Erwachsene erachten das „Draußenspielen“ als wesentlich wichtiger (61 Prozent  sagen „äußerst wichtig“) als die Kinder und Jugendlichen selbst (12 Prozent). Jüngere spielen wesentlich häufiger außerhalb der eigenen vier Wände als ältere Kinder. Bei den Zehn- bis Elfjährigen sind 77 Prozent bei schönem Wetter drei oder mehr Tage die Woche imj Freien, bei jenen im Alter zwischen 15 und 17 Jahren nur noch 37 Prozent.

Auch Bildungsunterschiede machen sich bei der Einschätzung dieses Themas stark bemerkbar: Dass es für Kinder „äußerst wichtig“ ist, draußen zu spielen, sagen 46 Prozent der befragten Erwachsenen mit niedriger Bildung, 60 Prozent der Befragten mit mittlerer Bildung und 75 Prozent der Befragten mit hoher Bildung.

Mehr auf www.dkhw.de/umfrage-weltspieltag2018.

AZ

Foto: Alteredego, pixabay.com

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