Forschung

Was essen wir?

12. Juni 2018 0 Kommentare
Nicht nur die Liebe, sondern auch das Glück geht bekanntlich durch den Magen. Entsprechend wichtig ist, was die Ergebnisse einer großen Ernährungsstudie in Deutschland verraten.

Bei welchen Lebensmitteln die Menschen wirklich zugreifen, hat die Gesellschaft für integrierte Kommunikationsforschung (GIK) untersucht und hat dabei interessante Spuren gefunden. Bemerkenswert ist, dass zwei Drittel der Befragten (63 Prozent) bewusst auf gesunde Ernährung achten und ein Viertel (26 Prozent) gezielt Bio- und Naturprodukte einkaufen. Die Gruppen der strikten Veganer und Vegetarier sind, wie sich in der Studie zeigte, viel kleiner, als man beim Blick in die Regale der Supermärkte annehmen möchte. Und dennoch explodieren die Umsätze vegetarischer Produkte förmlich. Sie sind laut Nielsen von 2016 auf 2017 um 26 Prozent auf 819 Millionen Euro gestiegen. Was darauf schließen lässt, dass Vegetarisches auch eine erhebliche Anziehungskraft auf Nicht- oder Teilzeitvegetarierer hat.

Schnelles

Auffallend ist auch die Tatsache, dass trotz aller Begeisterung für gesunde Ernährung und der umgehenden Lust am Kochen die Tendenz zu schnellen Gerichten am Herd rasant zugenommen hat: Fast zwei Drittel (63 Prozent) der Befragten wollen nicht lange in der Küche stehen. Vor fünf Jahren war es noch 57 Prozent. Die Zeichen der Zeit deuten wie auch in anderen Themenbereichen darauf hin, dass auch beim guten Geschmack reichlich Platz für Gegensätzliches ist.

AZ

Foto: RitaE, pixabay.com

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