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Wer versteht mich?

26. Juni 2018 0 Kommentare
Ältere und jüngere Kollegen am Arbeitsplatz haben – wie eine Studie zeigt – erhebliche Probleme bei der Verständigung. Auch, weil es unterschiedliche Prioritäten gibt.

Der Altersdurchschnitt der Arbeitnehmer in Deutschland steigt konstant an. Diese Entwicklung verändert auch die Kommunikation am Arbeitsplatz, wie die Ergebnisse des „Randstad Arbeitsbarometers „zeigen: Fast die Hälfte (48 Prozent) der Arbeitnehmer im Alter zwischen 25 und 34 Jahren klagen über Schwierigkeiten, mit Kollegen aus anderen Altersgruppen zu kommunizieren.

Die Studie des führenden Personaldienstleisters untersuchte die Auswirkungen der Alters-Veränderungen auf den Arbeitsmarkt. Dabei zeigt sich: Vor allem Jüngere haben Schwierigkeiten mit dem generationenübergreifenden Arbeiten. Je älter die Arbeitnehmer, desto kleiner werden die Probleme dieser Art: In der Altersgruppe jenseits von 45 Jahren sieht weniger als ein Viertel Kommunikationsschwierigkeiten mit anderen Generationen.

Sieben Siegel

Petra Timm von der Randstad Deutschland sagt, man könnte manchmal meinen, dass ältere und jüngere Arbeitnehmer unterschiedliche Sprachen sprechen. Timm: „Digitalisierung, künstliche Intelligenz, Influencer, mobile first – für manche Ältere sind das Bücher mit sieben Siegeln. Für Jüngere kann das frustrierend sein.“

Außerdem setzen die unterschiedlichen Generationen auch unterschiedliche Prioritäten. Ältere Generationen trennen beispielsweise Berufliches und Privates strenger. 58 Prozent der Menschen über 45 Jahre geben an, lieber im Büro als zu Hause zu arbeiten. Jenseits von 55 sind es sogar 65 Prozent. Die Jungkollegen wollen sich aber mehrheitlich im Büro genauso wohlfühlen wie zu Hause.

KK

Foto: rawpixel, pixabay.com

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