Lokal

Hund im Job  

29. Juni 2018 0 Kommentare
Sie bringen Schwung ins Büro und machen Frauchen oder Herrchen glücklich. Wohl auch deshalb gestatten immer mehr Betriebe, Hunde mit an den Arbeitsplatz zu bringen.

Das Umfrageinstitut meinungsraum.at wollte im Auftrag von Mars Austria wissen, wie Erwerbstätige mit und ohne Hund in Österreich diesen Trend sehen und kam zu interessanten Ergebnissen. Rund 45 Prozent der Befragten haben oder hatten schon einmal einen Hund im Haushalt. Viele von ihnen müssen sich mit der Frage auseinandersetzen, wer den Hund tagsüber versorgt. Was liegt da näher, als den Hund einfach mit an den Arbeitsplatz zu nehmen?

Ein Viertel der Beschäftigten dürfte den Hund mitnehmen – kleine Betriebe sind, wie sich zeigte, deutlich entgegenkommender. Bei rund einem Viertel der Leute (27 Prozent) ist das Mitbringen erlaubt. Je kleiner das Unternehmen ist, desto eher werden Vierbeiner akzeptiert: So ist bei 45 Prozent der Betriebe bis neun Mitarbeiter tierische Begleitung erlaubt, aber nur bei 16 Prozent der Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern. Wo Hunde nicht gestattet sind, liegt dies -so die Studie – nur zu fünf Prozent an etwaigen Hundeallergien, aber zu 42 Prozent an Verboten durch Vorgesetzte.

Regeln

Vor allem große Firmen betrachten Regeln für das Miteinander von Mensch und Tier als sinnvoll. Rund die Hälfte (47 Prozent) der Firmen, die Hunde erlauben, haben solche Regeln festgelegt, allerdings überwiegen informelle Regelungen, auf die sich die Beschäftigten untereinander geeinigt haben. Nur knapp jeder fünfte Betrieb (18 Prozent) verfügt über eine offizielle Richtlinie. Wobei Großunternehmen eher eine solche zu bieten haben.

Bei acht von zehn befragten Arbeitnehmern in Betrieben, wo Wuffis akzeptiert sind, funktioniert das Miteinander von Mensch und Tier sehr gut bis gut, beim Rest durchschnittlich. Niemand beurteilte dies als schlecht.

KK

Foto: Free-Photos, pixabay.com

Das könnte dir auch gefallen...

Kommentieren