Forschung

Hörbuch schlägt Film  

6. Juli 2018 0 Kommentare
Spannende Studienergebnisse aus London: Im Vergleich mit visuellen Medien zeigten Menschen, die Hörbüchern lauschen, stärkere Herz- und Hirnreaktionen.

Das University College London (UCL), Londons älteste und für ihre herausragende Forschung bekannte Universität, präsentierte jüngst höchst bemerkenswerte Ergebnisse einer Studie: Das Konsumieren von Hörbüchern wirkt motional stimulierender, als das Ansehen von Film oder Fernsehen! In Zusammenarbeit mit Audible, dem großen Anbieter und Produzenten von digitalen, gesprochenen Audio-Inhalten, testeten UCL-Forscher Szenen die Inhalte bekannter Titel an Menschen aller Altersgruppen, um die physiologische Wirkung von akustischen und visuellen Erzählmedien zu messen. Die Bilanz war eindeutig: Hören von Büchern sorgt – bei vergleichbaren Inhalten – für intensivere physiologische und emotionale Reaktionen, als Bildschirmbetrachtung.

Das Herz

Joseph Devlin, Leiter der Experimentellen Psychologie am UCL und leitender Forscher des Projekts, hob noch ein bemerkenswertes Detail in Sachen Hörbücher-Konsum hervor: „Obwohl die befragten Teilnehmer annahmen, dass sie weniger involviert waren, zeigten die biometrischen Sensoren etwas Anderes an. Nachdem wir die erste Phase unserer mehrstufigen Studie mit Audible abgeschlossen haben, scheint es, als würde erst das Herz die ganze Wahrheit verraten.“

AZ

Foto: sik-life, pixabay.com

Das könnte dir auch gefallen...

Kommentieren