Kunterbunt

Job raubt Schlaf  

16. Juli 2018 0 Kommentare
Der Job ist für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Österreich – wie eine aktuelle Studie zeigt – die Hauptursache für Schlaflosigkeit.

Mehr als die Hälfte aller Österreicher (57,9 Prozent) hat Probleme beim Einschlafen oder Durchschlafen – das zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage der österreichischen Online-Jobbörse StepStone.at. Wobei Frauen mit 58,6 Prozent etwas häufiger betroffen sind als Männer (55,5  Prozent). Der häufigste Grund für die Schlafprobleme ist eindeutig der Job. 32,1 Prozent können oft nicht einschlafen, weil sie an die Arbeit denken, und gut ein Viertel (27,2 Prozent) gibt an, dass beruflicher Stress sie auch nachts belastet. Ein weiteres Viertel (24,3  Prozent) geht vor dem Einschlafen den vergangenen Arbeitstag im Kopf nochmal durch oder denkt schon daran, was am nächsten Tag im Büro alles erledigt werden muss. Und 16,9 Prozent denken statt zu schlafen darüber nach, den Job zu wechseln oder zu kündigen.  Auch nach dem Aufstehen gelten für 19,2 Prozent aller Befragten die ersten Gedanken nach dem Aufwachen gleich wieder dem Job – ein Teufelskreis.

Träume

Die berufliche Tätigkeit spielt auch in den Träumen eine Hauptrolle: 69,6 Prozent hatten schon einmal einen Traum oder Alptraum vom Job – und immerhin knapp ein Viertel (23 Prozent) aller Befragten träumt ein- oder mehrmals pro Woche vom Job.

Problematisch wird es, wenn Schlafstörungen zu oft auftreten. Das geschieht bei fast die Hälfte aller Befragten (49,9 Prozent)- sie liegen mindestens einmal pro Woche wegen der Arbeit nachts wach. Gut jeder Dritte (36,6 Prozent) hat sogar öfter als zwei Mal pro Woche Probleme, zu schlafen. Und mehr als jeder Zehnte (14,1 Prozent) hat vier bis sechs Mal oder öfter pro Woche Probleme mit dem Ein- oder Durchschlafen.

ZZ

Foto: OpenClipart-Vectors, pixabay.com

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