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In den Wald eintauchen

17. Juli 2018 0 Kommentare
Glücksbad zwischen Bäumen: In der Olympiaregion Seefeld gewinnt das Waldbaden, das angeleitete Eintauchen in die Natur, immer mehr Fans.

Das aus Japan stammende „Shinrin-Yoku“, das Baden im Wald, ist berühmt geworden. Es soll, sagt man im Land der aufgehenden Sonne, höchst positive Auswirkungen auf Geist und Körper haben. In Seefeld wird es auf 1.200 Metern Seehöhe praktiziert – angeleitet von Naturcoach Verena Hiltpolt. Sie führt Interessierte durch die Nadel- und Mischwälder der Region und lässt sie bewusst die heilsame Luft einatmen und die Natur erleben. „Ein Mischwald beruhigt den Geist noch mehr als ein Nadelwald“, erzählt Hiltpolt. Hier sind Blätterdichte und -struktur entscheidend, vor allem im Sommer: Das Laub im Mischwald spendet Schatten und erzeugt ein angenehmeres Klima.

Alle Sinne

Waldbaden ist ein meditativer Gang durch Forstgebiete. Er soll die Gesundheit und das Wohlbefinden fördern, indem er Menschen zurück zur Natur führt. Spezielle Übungen – wie bewusstes Ein- und Ausatmen, dem Blätterrauschen lauschen oder die Baumrinde berühren – sollen alle Sinne ansprechen. „Waldbaden entlastet nachweislich die Atemwege, hebt die Stimmung und sorgt für ein allgemeines Wohlbefinden“, so Hiltpolt, die das Programm in der idyllischen Landschaft von Seefeld anbietet.

Das friedliche, achtsame Eintauchen in den Wald schaffe gerade für Großstädter eine erholsame Auszeit vom urbanen Leben und mache mit einfachen Mitteln die heilsame Kraft der Natur verfügbar, sagt die Expertin.

KK

Foto: Olympiaregion Seefeld

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