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Gold im Garten

19. Juli 2018 0 Kommentare
Für manche Menschen ist der Besitz von Gold das pure Glück. Nun weiß man mehr darüber, welchen Umgang sie damit pflegen. Bisweilen ist er kurios.

Eine aktuelle Umfrage des Marktforschungsinstitutes Kantar Emnid beschäftigte sich im Auftrag der Deutschen Börse Commodities mit der sensiblen Frage, wie Menschen in Deutschland mit ihrem persönlichen Goldschatz umgehen. „Angenommen, Sie bekommen einen Barren Gold geschenkt, wo würden Sie diesen aufbewahren?“ wollte man wissen und bekam erstaunliche Antworten: 53 Prozent der Leute würden ihn ganz konventionell in einem Bankschließfach und 22 Prozent zu Hause in einem Safe oder Tresor lagern. Doch immerhin neun Prozent neigen dazu, ihn sicherheitshalber im Garten zu vergraben und acht Prozent bevorzugen Schubladen, Schränke oder Schmuckkassetten in den eigenen vier Wänden.

Steigende Bestände

Die Frage hat Bedeutung, denn beachtliche 37 Prozent der Deutschen können sich vorstellen, in Gold zu investieren. „Unsere steigenden Goldbestände in diesem Jahr bestätigen das Interesse der Anleger“, sagt Steffen Orben, Geschäftsführer der Deutsche Börse Commodities. „Aktuell lagern wir 181 Tonnen im Zentraltresor für deutsche Wertpapiere in Frankfurt – das sind sieben Tonnen mehr als noch zu Jahresbeginn.“ Man kann sich also vorstellen, dass auch hübsch ein paar Tonnen in den Gärten herumliegen…

KK

Foto: mwewering, pixabay.com

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